DIRTY DANCING – Live on Stage!
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Millionen von Kinobesuchern fieberten 1987 an dieser Stelle mit Patrick Swayze alias Johnny Castle um seinen letzten Tanz mit Frances „Baby“ Houseman in Kellerman’s Ferienclub.
Wenige Minuten nach der bis heute unvergessenen Liebeserklärung gelingt den beiden schließlich die spektakuläre Hebefigur – und damit ein Happy End, dem sich nicht einmal hartgesottene Männer verschließen konnten.
Die Show bleibt dem Filmstoff in jeder Hinsicht treu und hält dennoch Überraschungen für den Kenner bereit:
Mehr Hit-Songs aus den 60er und 80er Jahren, stärker ausgebaute Charaktere, nie zuvor gezeigte Szenen und noch heißere Tänze lassen den berüchtigten Sommer ’63 wieder auferstehen.
Im April 2009 hebt sich in Berlin der Vorhang für Eleanor Bergsteins DIRTY DANCING – Das Original Live On Stage.
Dann können die Zuschauer im Theater am Potsdamer Platz die Geschichte über die große Liebe von Frances „Baby“ Houseman und Tanzlehrer Johnny Castle live erleben.
Eleanor Bergsteins DIRTY DANCING – Das Original Live On Stage ist kein klassisches Musical mit gesungenen Dialogen. Der Zuschauer soll das Gefühl haben, selbst zu Gast in Kellerman`s Ferienclub zu sein, Teil der Geschichte zu werden und die Handlung hautnah mitzuerleben.
Die unvergessene Musik ist dabei wie ein Live-Soundtrack in die Handlung auf der Bühne integriert.
Für die Adaption des Originalbuches von Eleanor Bergstein ins Deutsche sorgte Anja Hauptmann, die Enkelin des deutschen Dramatikers und Nobelpreisträgers Gerhart Hauptmann.
Regie führt Paul Garrington, in Berlin bekannt durch seine Arbeit beim Musical Mamma Mia!. Insgesamt 45 Charakterdarsteller, Sänger und Tänzer werden die Geschichte auf der Bühne zu neuem Leben erwecken.
„Es war im Sommer ’63, alle nannten mich Baby und irgendwie hat mir das gefallen. Es war, bevor Präsident Kennedy ermordet wurde, bevor es die Beatles gab und als ich es nicht abwarten konnte, der Friedensbewegung anzugehören. Das war der Sommer, in dem ich dachte, dass ich nie einen Jungen finden würde, der so toll ist wie mein Dad. Es war der Sommer, den wir bei Kellerman’s verbrachten …“
Frances „Baby“ Houseman verbringt den Sommerurlaub mit ihren Eltern und ihrer älteren Schwester Lisa in Kellerman’s Ferienclub in den Catskill-Bergen. Während Lisas größte Sorge ist, dass sie auch die passenden Schuhe zu all den Kleidern für die Tanzabende dabei hat, langweilt sich Baby bei Bingo-Nachmittagen und Hufeisen-Werfen bis sie die faszinierend andere Welt der Hotelangestellten für sich entdeckt. Dort lernt sie schließlich auch den Tanzlehrer und Showtänzer des Ferienclubs kennen – und lieben: Johnny Castle. Bis zum Happy End der „verbotenen Liebe“ zwischen dem Tänzer und der Tochter aus gutem Hause erlebt der Zuschauer mit Baby einen Sommer voller Energie, Generationskonflikte, Vorurteile, Missverständnisse, Rebellion, Romantik – und die berühmt-berüchtigten Tanzszenen, die der Geschichte ihren Namen gaben: DIRTY DANCING.
Inspiriert von einem Sommer, den Eleanor Bergstein in ihrer Jugend mit ihren Eltern in einem Ferienhotel in den Catskill-Bergen verbrachte, entwickelte die Amerikanerin das Buch zu DIRTY DANCING. Viele Jahre lang versuchte sie vergeblich, ihre Geschichte bei amerikanischen Produzenten zu platzieren. Sie ließ nichts unversucht und versendete ihr Skript sogar zusammen mit eigens zusammengestellten Musiktapes als Soundtrack. „Als ich anfing, den Film zu schreiben, hatte ich die Musik der 60er Jahre bereits vor Augen. Ich wählte jeden Song sorgfältig aus und entwarf die Dialoge in Anlehnung an Musik und Text“, so die Autorin heute. Die Ausdauer hat sich gelohnt – ein kleines Studio namens Vestron Pictures erkannte das Potential des Stoffes und DIRTY DANCING avancierte zu einem der erfolgreichsten Independent-Filme aller Zeiten.
Es dauerte fast 20 Jahre, bis Eleanor Bergstein ihr Buch für die Bühnenversion freigab, in die sie selbst verantwortlich involviert war. „Irgendwann stellte ich fest, dass unser Publikum nur noch einen offenen Wunsch hatte: Dabei zu sein, wenn es passiert!“ Ihr großes Engagement für die Show gilt aber nicht nur den Fans: Eleanor Bergstein ist überzeugt davon, dass in jedem Menschen ein „geheimer Tänzer“ steckt – und diesen soll die Show zum Leben erwecken. Nach dem beispiellosen Erfolg der australischen Bühnen-Produktion entschied sich die Autorin für eine Europa-Premiere in Deutschland. So erlebte Hamburg das Comeback von Johnny und Baby noch vor dem Londoner Westend. „DIRTY DANCING – Das Original Live On Stage“ begeisterte seit der Europapremiere in Hamburg über zwei Millionen Zuschauer und zählt mit einem ungebrochenen Vor-Premieren- Verkaufsrekord von über 300.000 Karten zu den erfolgreichsten Shows von Stage Entertainment in Deutschland. In Berlin ist die Produktion seit April 2009 in einer überarbeiteten Version zu sehen.
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Zusammen mit der Lovestory und den berüchtigten Tanzszenen war die Mischung aus neuen Songs mit Hits aus den 60er Jahren die wichtigste Zutat für die magische Wirkung des Films. Die Musik war so erfolgreich, dass eine zweite CD mit weiteren Songs auf den Markt gebracht wurde.
Zum ersten Mal in der Geschichte erreichten damit zwei Soundtracks aus einem Film die Top Ten der Charts. „(I’ve Had) The Time of My Life“ ist das erfolgreichste Duett aller Zeiten und wurde mit einem Grammy und einem Oscar ausgezeichnet.
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